#66 Tax Technology 3.0 – Wo steht die Steuerfunktion wirklich?

Shownotes

Viele Steuerfunktionen in Deutschland wirken stabil: Fristen werden eingehalten, Steuererklärungen gehen raus, Prüfungen werden bestanden. Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Diese Stabilität ruht auf einer zunehmend fragilen Architektur – zusammengehalten durch manuelle Aufwände, Excel-Kompensation und das implizite Wissen erfahrener Mitarbeiter. Währenddessen bauen sich die Spannungen in der Tiefe auf – durch E-Invoicing, Pillar 2, Echtzeitpflichten und wachsende Anforderungen an KI-Readiness.

In dieser Episode spricht Jörg Hossenfelder, Geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk & Hossenfelder, über die zentralen Befunde der Lünendonk-Studie „Tax Technology 3.0" – basierend auf 84 Mandantenbefragungen von KMU bis Milliardenkonzern, durchgeführt von September bis November 2025.

Die Ergebnisse sind klar: 94 Prozent der Unternehmen arbeiten mit Excel als primärem Werkzeug, 44 Prozent setzen überhaupt keine KI ein, und 87 Prozent nennen E-Invoicing als den Trend mit dem größten Einfluss auf ihre Steuerfunktion.

Jörg Hossenfelder erklärt, warum KI ohne eine solide Daten- und Prozessarchitektur keine strukturelle Transformation bringt, welche neue strategische Rolle die Steuerfunktion heute im Unternehmen einnimmt – und was externe Steuerberater künftig leisten müssen, um relevant zu bleiben.

Reinhören lohnt sich!

Mehr Insights unter www.luenendonk.de/produkt/luenendonk-studie-2026-tax-technology-3-0/

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